Allgemein, Mehrsprachige Erziehung, Mehrsprachigkeit, Persönlichkeit, Sprachverhalten

Sprachmischung bei mehrsprachigen Kindern: Wie soll ich reagieren? Mein Vortrag mit Workshop für alle Interessierten

Liebe Kollegen, Freunde, Gäste, Nachbarn und Bekannte,

ich lade euch alle zu einer informativen und nützlichen Veranstaltung, in der es um mehrsprachige Kinder geht!

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Mama, gib mir книжку!

Vortrag mit Workshop „Sprachmischung bei mehrsprachigen Kindern: Wie soll ich darauf reagieren?“

in der Bücherei St. Lantpert, Kepserstr. 2, 85356 Freising

21.02.18 um 18 Uhr

Marina Decker, Referentin für Mehrsprachigkeit

Mehrsprachige Kinder mischen häufig ihre Sprachen auf unterschiedliche Art und Weise. Womit hat das zu tun?

Einblick in die neurobiologischen Grundlagen der Mehrsprachigkeit

Workshop zur Stärkung für den Alltag

Willkommen sind alle, die mit mehrsprachigen Kindern zu tun haben: Familienmitglieder, Erzieher, Lehrer, Ärzte, Nachbarn, Freunde!

im Rahmen des Internationalen Tages der Muttersprache

Eintritt frei

Ohne Voranmeldung

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Er ist stark!

Trotz der Krankheiten, die ich keinem wünschen würde, und der angeblichen Schulunfähigkeit hat er – und die liebenden wertschätzenden Menschen um ihn herum – es geschafft, aus einem schwachen Jungen einen Marathonläufer und mehrfachen Sieger mit ganz tollem Humor und Leichtigkeit in der Kommunikation zu machen.

Florian Wildgruber hat uns gestern in der Freisinger Bank anschaulich (immerhin 30 Liegestützen im hohen Tempo!) gezeigt, dass jeder von uns mehr kann, als er oder sie glaubt. Es stimmt, Florian.

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Rechtzeitiges Lernen lohnt sich doch!

Es lohnt sich doch, in der Schule rechtzeitig Fabeln/Gedichte zu lernen und den Lektüreninhalt anzueignen! Hand aufs Herz: Ich habe das auch nie bezweifelt. Aber wie schön ist das, wenn wir das vor 28 Jahren Gelernte in einem ganz besonderen Kontext – diesmal im Rahmen eines Fabelnachmittags am Camerloher Gymnasium Freising -, anwenden können! Dank Frau Hollain, die das Ganze auf die Beine gestellt hat, haben wir alle gestern lehrreiche Fabeln aus aller Welt gehört und die Tatsache bestaunt, dass sich die Menschheit überall mit den ziemlich gleichen Themen beschäftigt: Zusammenhalt, Geduld, Bescheidenheit, Genügsamkeit.

Die Fabel von Krylow (s. Bild, https://drieschverlag.blogspot.de/2012/02/iwan-andrejewitsch-krylow-243.html) ist kurz, präzise und für die Ewigkeit lehrreich, deswegen fiel mir die Entscheidung, was ich vortragen werde, sehr einfach.

 

 

 

 

 

 

Allgemein

Genuss in der Villa Bellaria (Bad Tölz)

Sich so mal eine Erholung zu gönnen -, ist es nicht eine schöne Idee? Vor allem mit der Freundin, mit der ich Tausend Themen besprechen kann, leidenschaftlich und vielseitig.

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Frau Steinberger, offener und ehrlicher Mensch, ermöglicht uns eine Pause von Allem. Und diese Pause kann unendlich mit verschiedenen Ideen gefüllt werden… Salzbad in der Sprudelwanne, Sabbia Med und vieles Andere.

Wenn ich es geschafft habe, euch Villa Bellaria im Bad Tölz schmackhaft zu machen, beeilt euch, weil das Haus nur noch bis zum 22.12.18 geöffent ist!

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In Schleswig-Holstein ist vieles anders…

sdrIch war neidisch auf die Kollegen in SH und ihre Arbeitsbedingungen, nachdem ich gehört habe, wie deren Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Dr. Heiner Garg sagt: „Diese Landesregierung steht voll dahinter (hinter der Idee für Entwicklung und Unterstützung der Mehrsprachigkeit. – M. D.)“.

IMG_20171121_135757.jpgEs wurde viel über Immersion und (meist) erfolgreiche Beispiele aus der Praxis gesprochen. Was für eine Freude war für mich, die Kolleginnen aus Bayern zu treffen! Natasha Sebree, hallo!

Leider wird Bayern im Kontext der Unterstützung der Mehrsprachigkeit eher negativ und/oder mit Schmunzeln erwähnt, unter dem Motto: „Wir wissen, welches Bundesland wir meinen!“ Schade, gerade Bayern könnte so viel in diesem Bereich machen: mehr bilinguale Kindergärten (und nicht nur mit den Prestige-Sprachen), Unterstützung vom herkunftssprachlichen Unterricht und motivierende positive Öffentlichkeitsarbeit.

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Integration in Freising: 1. Konferenz zu diesem Thema am 11.11.17

IMG_20171111_145712.jpgNeben dem sehr interessanten Vortrag vom Herrn Dr. Hubertus Schröer (Institut für Qualitätsentwicklung München) und der Podiumsdiskussion (Wird es irgendwann ein Ausländerbeirat in Freising geben?) gab es an dem Tage inhaltsreiche Workshops, wie z. B. „Menschenfeindlichkeit und Strukturen deren Bekämpfung“ mit dem Herrn Hamado Dipama (s. Foto).

Wenn du Zeit hast, lies die Zusammenfassung über diesen Workshop.

1. Integrationskonferenz Freising, 11.11.17

Workshop „Menschenfeindlichkeit und Strategien deren Bekämpfung“

Referent Herr Dipama Hamado, 1. stellvertretende Vorsitzende AGABY, Vorsitzender Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern

Es soll grundsätzlich zwischen dem Rassismus und Diskriminierung unterschieden werden. Während sich der erste Begriff auf genetische Ebene bezieht, spricht man von Diskriminierung, wenn diverse andere Aspekte wie z. B. Geschlecht, Gesundheitszustand, Kulturkreis, ethnische Zugehörigkeit und andere betont werden, was zur Benachteiligung der betroffenen Person führt.

Heutzutage verstärken sich rassistische Tendenzen. Als Beispiel gilt die Gruppierung NSU in Deutschland, die allein mehr als 200 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 verursacht hat.

Auch „Integrationsgesetz“ in Bayern weist rassistische Züge auf, so Sachverständigenrat deutscher Stiftungen.

Migranten können sowohl als Opfer als auch als Täter agieren. Auf der einen Seite werden sie zur Zielscheibe von Personen mit Abstiegsängsten, Sozialneid und Konkurrenzdenken. Verschiedene rassistische Strömungen wie z. B. „Graue Wölfe“, „Lega Nord“ u. v. a. haben Migranten stets im Visier. Auf der anderen Seite sind Migranten in interne Konflikte verwickelt. Das sehen wir am Beispiel von türkischstämmigen Bürgern und was die die Situation um die PKK, Kurden und Aleviten angeht.

Insgesamt stimmen viele Bundesbürger (33%) den Aussagen mit ausländerfeindlichem Inhalt zu, wie die Mitte-Studie der Leipziger Universität 2014 besagt. Demnach bejahen 46% der deutschen Einwohner den Satz, dass die Zuwanderung der Muslime nach Deutschland untersagt werden soll.

Da der Beratungsbedarf für viele Bürger (mit oder ohne Migrationshintergrund) offensichtlich sehr groß ist, existieren verschiedene Strukturen, die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung als Ziel haben. Hier sollen „BEFORE“ in München, Filialen vom Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern in Nürnberg, Erlangen und Regensburg (ab 2018) erwähnt werden.

Selbstverständlich gibt es zahlreiche Organisationen, die gegen alle Arten der Erniedrigung von Menschen kämpfen. Bedauerlicherweise sind sie meistens nicht vernetzt, was die begrenzte Effektivität als Folge hat.

Dementsprechend setzt sich Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern den Aufbau von Strukturen als Ziel, die aus Beratungsstellen für Menschen bestehen werden, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind. Diese Stellen können übrigens von allen Betroffenen aufgesucht werden, nicht nur von den dunkelhäutigen Bundesbürgern.

Das Netzwerk hat in Zukunft vor, eine Landkarte Bayerns mit allen Antidiskriminierungsstellen zu veröffentlichen.

In der Fragerunde wurde bejaht, dass Freising auch eine Antidiskriminierungsstelle benötigt. Daher ist es notwendig, an die Öffentlichkeit zu gehen und die Idee mit den politischen Entscheidern zu besprechen. Herr Dr. Guido Hoyer wird sich Gedanken darüber machen, was in diesem Bereich möglich wäre.

Marina Decker

16.11.17

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Improvisationstheater in Freising: frisch und lustig

Starker Dreier, Katrin, Yusuf und Ercan, schaffen es, die Atmosphäre zu lockern, die Teilnehmer – auch aus dem Publikum (darunter mich!!) – zu motivieren, über den eigenen Weltanschauungsrand zu blicken, um einander besser zu verstehen!

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Ercan Öksüz spielt meinen Mann und der junge Flüchtling ist … ich! Meine Aufgabe bestand darin, das Gesagte durch Klingeln zu bestätigen bzw. durch das Grunzen zu verneinen! Mega-Lachen und Zusammenarbeit auf vielen Ebenen pur!

Ich hatte die Ehre, am Geschehen im St. Georgs Haus in Freising am 29.10.17 teilzunehmen. Ein erfrischendes Ende des Kulturfestivals „mitanand-2017“!

Um zu erfahren, was es den Flüchtlingen – auch in Ihrer Unterkunft/Stadt, den Alteingesessenen, den Schaulustigen und den kulturell Offenen bringt, besucht http://www.culturatorium.de.

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Improvisationstheater aus München mit dem Grundsatz: Alles ist möglich! (www.culturatorium.de)
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Integrationskonferenz in Freising

Ich habe am vergangenen Samstag, dem 11.11.17 gar nicht erwartet, dass ich diese 2 neue Sachen lernen werde:

  1. Es gibt ein frisches Wort „Teilgabe“ (s. Dr. Hubertus Schröer vom Institut – Interkulturelle Qualitätsentwicklung München) gibt und
  2. Bayern hat noch immer kein vernetztes System von Antirassismus- und -diskriminierungsstellen! Herr Dipama (s. Foto) hat davon berichtet. IMG_20171111_145858.jpg